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Philosophische Predigt – Johannes Röser

03. Oktober // 18.00 19.00

„Lob des unbekannten Gottes“

Die Prediger, das kirchliche Lehramt und die Theologie wissen viel über Gott. Ebenso die gottesdienstlichen Lieder, die Gebete. Vielleicht zuviel? Niemand hat Gott je gesehen. Entsprechend haben Menschen des dritten Jahrtausends in der Folge von Aufklärung und Entmythologisierung zusehends größte Schwierigkeiten mit „Gott“, mit den üblichen Glaubensvorstellungen. Die Krise des Christentums könnte allerdings eine Chance sein, ein Gottesverständnis unter den Bedingungen der Moderne, im Horizont heutiger Welterfahrung zu entwickeln. Erstaunlicherweise liegen dazu längst religiöse und theologische Traditionen bereit. Man muss sie nur wiederentdecken.

Damit befasst sich die Predigt von Johannes Röser.

Johannes Röser

Johannes Röser, geboren 1956. Nach Studium der Theologie in Freiburg und Tübingen Journalist, seit 1981 bei der Wochenzeitschrift CHRIST IN DER GEGENWART (Freiburg im Breisgau), von 1995 bis 2020 Chefredakteur, seit 2021 Herausgeber. Schwerpunkte: Religion, Theologie, Gesellschaft, Naturwissenschaften, Lateinamerika und Afrika. Verfasser und Herausgeber mehrerer Bücher. Demnächst erscheint: „Auf der Spur des unbekannten Gottes – Christsein in moderner Welt“; zuvor: „Gott? – Die religiöse Frage heute“, „Mein Glaube in Bewegung – Stellungnahmen aus Religion, Kultur und Politik“, „Mut zur Religion – Erziehung, Werte und die neue Frage nach Gott“, „Was sagt mir Gott? Was sag ich Gott? – Jugendgebete und Gedanken“, „Mehr Himmel wagen – Spurensuche in Gesellschaft, Kultur, Kirche“, „Christsein 2001 – Erwartungen und Hoffnungen an der Schwelle zum neuen Jahrtausend“, „Gott kommt aus der Dritten Welt – Erfahrungen und Zeugnisse“ (alle im Verlag Herder).

St. Canisius (Kirche)

Witzlebenstr. 30
14057 Berlin,
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