Reduktion auf Raten

Unser Organist Andreas Winkler wird sich in den kommenden Wochen und Monaten schrittweise zurückziehen, aber nicht völlig von der Bildfläche verschwinden. Nachjustierungen etwa in Sachen Umsatzsteuer oder Angestelltenverträge haben es nötig gemacht, die laufenden Verträge an die neuen Gesetzesvorgaben aus dem Erzbischöflichen Ordinariat anzupassen. Das betrifft insbesondere die Organisten.

Das bedeutet konkret: Ab Februar wird Andreas Winkler nur noch in den beiden Abendmessen am Samstag und Sonntag um 18:00 Uhr spielen. Am Sonntagvormittag, 9:30 Uhr und 11:00 Uhr wird Pirmin Kustin spielen, der einigen schon von Vertretungen bei uns bekannt sein dürfte.

Ab April wird dann eine definitive Lösung bis zum Start der neuen Pfarrei gesucht. Dies wird in einer der kommenden Sitzungen des Kirchenvorstandes entschieden.

Davon unabhängig wird Andreas weiter als Organist bei einzelnen Gottesdiensten zur Verfügung stehen. Ebenfalls wird er weiter den Chor „Cantus Canisius“ leiten, den wir hoffen, möglichst bald und möglichst oft in unserer Kirche zu hören.

Deshalb saß Andreas Winkler somit am Sonntag, den 31.1., um 11:00 Uhr zum vorerst letzten Mal auf der Orgelbank. Time to Say (a little bit) Goodbye…

Manfred Hösl SJ

„Vielleicht haben Sie im neuen Pfarrbrief vom Februar oder auf der Homepage von St. Canisius schon gelesen, dass im Hinblick auf die Organistentätigkeit in unserer Gemeinde ab sofort einige Änderungen anstehen.
Ich möchte Ihnen als Gemeindemitglied und als Mitglied im Chor „Cantus Canisius“ dazu kurz etwas vortragen.
Wir alle kennen Andreas Winkler als Organisten und schätzen und lieben sein Orgelspiel, das er nunmehr seit sieben Jahren zuverlässig an jedem Wochenende in vier Gottesdiensten und zu diversen anderen Terminen den Kirchenbesuchern zu Gehör bringt.
Andreas ist seit 2014 in unserer Gemeinde als Organist tätig. Im Januar 2018 hat er den Chor „Cantus Canisius“ gegründet und leitet diesen bis heute. Er wird Ende März als Organist ausscheiden. Bis dahin, also im Februar und März, wird er nur noch in den beiden Messen am Samstag- und Sonntagabend jeweils um 18.00 Uhr auf der Orgelbank sitzen. In der 11.00 Uhr Messe am Sonntag spielt er heute zum letzten Mal. Diese Messe wie auch die Familienmesse um 9.30 Uhr wird ab dem kommenden Wochenende von einer Vertretung übernommen werden. Ab April wird wahrscheinlich ein neuer Organist alle Gottesdienste auf der Orgel begleiten.
Die Hintergründe für diese Änderungen können Sie im Pfarrbrief bzw. auf der Homepage von Sankt Canisius nachlesen. Unabhängig von seiner Tätigkeit als Organist und als Pianist am Klavier hat Andreas Winkler uns in den vergangenen Jahren immer wieder musikalische Höhepunkte beschert.
Ich erinnere z. B. an diverse Vespern zu Weihnachten, Ostern und Pfingsten, an Adventskonzerte, an Konzerte zum Neuen Jahr, zum Valentinstag, zum Frühlingsanfang, zum Muttertag, zu Gemeindefesten und im vergangenen Jahr zum Jubiläum der deutschen Einheit. Immer wieder war dabei auch der Chor „Cantus Canisius“ beteiligt.
Andreas Winkler war initiativ. So hat er oft in sonntägliche Gottesdienste oder zu bestimmten Anlässen diverse Solisten eingebunden, sei es mit Gesang, Cello, Saxofon, Flöte oder Trompete und hat damit diesen Gottesdiensten einen besonderen Rahmen verliehen.
Die gute Nachricht bei all den Veränderungen ist die, dass Andreas Winkler den Chor „Cantus Canisius“ weiterführen wird, worüber wir uns sehr freuen. Wir hoffen, dass wir möglichst bald wieder singen können, auch in Gottesdiensten.
Soweit es möglich ist, wird Andreas Winkler noch für gelegentliche Vertretungen als Organist zur Verfügung stehen, sodass er uns nicht gänzlich abhanden kommen wird.
Ich denke, dass ich für Sie alle und viele nicht anwesende Gemeindemitglieder und Kirchenbesucher spreche, wenn ich sage, dass ich das Ausscheiden von Andreas Winkler sehr bedauere!
Lieber Andreas, vielen Dank für dein großes Engagement in unserer und für unsere Gemeinde, für deine diversen Initiativen, für die vielen musikalischen Höhepunkte. Danke insbesondere für dein virtuoses und nuancenreiches Orgelspiel, für deine wunderschönen Improvisationen und deine immer wieder spontanen themen- und situationsbezogenen Einspielungen. Du wirst uns fehlen und wir werden dich vermissen.“

Marita Wermer